Einbruchschutz – gezielt ein sicheres Zuhause schaffen

 

Für viele Haus- und Wohnungsbesitzer ist es der Alptraum schlechthin! Jemand verschafft sich mit Gewalt Zutritt in die eigenen vier Wände. So ein Einbruch prägt Betroffene oft nachhaltig für längere Zeit. Denn so ein Eindringen in den eigenen Wohnraum ist immer ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre. Den Tätern ist oft nicht bewusst, welche finanziellen und auch psychischen Schäden dadurch bei den Opfern entstehen können. Durch clevere Schutzmaßnahmen wie moderne Fenstergitter aus Edelstahl kann die Einbruchgefahr jedoch deutlich minimiert werden.

Wie gefährdet bin ich? – ein wenig Statistik

Statistisch schlägt in Deutschland alle vier Minuten ein Einbrecher zu. Dabei finden in Bremen, Hamburg und Berlin die meisten Wohnungseinbrüche pro Kopf statt. Ein Gesamtschaden von mehr als 490 Millionen Euro entstand so im Jahr 2015. Durchschnittlich entstand so ein Schaden von 3250 Euro pro Haushalt. Die meisten Einbrüche werden in der Einbruch-Saison von Oktober bis Januar verübt. Oft wiegen die psychischen Schäden dabei schwerer als die finanziellen. In einer Studie vom kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen gaben 50 % der Befragten an, sich zu Hause nicht mehr wohl zu fühlen und bei 7,4 % hielt dieses Gefühl sogar langfristig an. Doch soweit muss es nicht kommen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich vor Einbrüchen zu schützen, diese müssen auch nicht immer kostenintensiv sein.

Beliebte Einstiegswege in Häuser und Wohnungen

Bei Einfamilienhäusern wird am Häufigsten über die Fenster, Terrassen oder Balkontür eingestiegen. Dabei werden meist in wenigen Sekunden die Fenstertüren oder Fenster aufgehebelt, da dies kaum Lärm verursacht. Haustüren aufzuhebeln dauert im Normalfall deutlich länger. Mehrfamilienhäuser haben ihre Schwachstellen hingegen eher direkt bei der Wohnungstür, ungefähr die Hälfte aller Einbrecher verschaffen sich dort Zugang zur Wohnung.

Welche Sicherungsmöglichkeiten gibt es?

 

Videoüberwachung und Alarmanlagen

Die Sichtbarkeit einer Alarmanlage kann manche Einbrecher abschrecken, aber da ein Einbruch meist nur wenige Minuten dauert, hält dies nicht alle Täter ab. Videoüberwachung kann aktiv etwas bewirken, in dem vor dem Türöffnen nachgesehen werden kann, um wen es sich handelt. Videoüberwachung mit Aufzeichnung kann auch im Nachhinein bei der Aufklärung eines Verbrechens helfen.

Sichere Rollläden

Elektrisch betriebene Rollläden können eine sogenannte Hochschiebesicherung bieten. Diese Hochschiebesicherung in Kombination mit einem einbruchhemmenden und stabilen Rollladen kann einen gewissen Schutz bieten, allerdings, nur wenn er geschlossen ist.

Simulieren von Anwesenheit

Gerade wenn die Bewohner des Hauses länger abwesend sind und sich die Post in den Briefkästen von außen sichtbar stapelt, steigt das Einbruchrisiko enorm. Denn eingebrochen wird meist nur, wenn niemand zu Hause ist. In solchen Fällen kann durch das Simulieren von Anwesenheit ein gewisser Schutz geboten werden. Mithilfe von Zeitschaltuhren kann die Beleuchtung im Haus eingeschaltet werden oder sogar der Fernseher zu unterschiedlichen Zeiten in Gang gebracht werden. Dies kann von außen ein glaubhaftes Bild von Belebtheit in den meisten Wohnungen schaffen. Mittlerweile sind auch spezielle Anwesenheitssimulatoren erhältlich, die einen laufenden Fernseher mit farbigen Lichtwechsel imitieren können. Sogar bewegte Schatten werden mittlerweile durch solche Geräte simuliert. werden. Diese Apparate können eine clevere und preiswerte Abschreckung bieten.

Tür- und Fenstergitter

Gerade, weil oft Fenster und Türen die Schwachstellen darstellen, wird sich hierüber oft Zutritt verschafft. Dieses Wissen kann genutzt werden, um hier gezielt für Einbruchschutz zu sorgen und die Schwachstellen zu eliminieren. Qualitativ hochwertige Fenstergitter können das Eindringen über diese Schwachstelle praktisch unmöglich machen. Wichtig ist dabei auf eine hohe Qualität des Materials zu achten. Es sollte ein hochwertiger und fester Stahl zum Einsatz kommen, denn ein hoher Schutz gegen Zerstörung und eine sehr lange Haltbarkeit hängt von der Stahlqualität ab. Rostfreier Edelstahl des Typs V2A in hoher Qualität bietet sich dafür beispielsweise an. Durch schwenk- und schließbare Fenstergitter bleibt auch die volle Funktion des Fensters erhalten. Auch Gitter für bodentiefe Fenster sind erhältlich. Mit mobilen Fenstergittern wird auch der Einbau oder Austausch sehr leicht und problemlos. Als weiteren effektiven Einbruchschutz bieten sich Türgitter an. Gerade Vor allem bei weniger stabilen Balkon, Terrassen oder Nebeneingangstüren sind sie ein sinnvoller zusätzlicher Schutz. Auch eine verschlossene Gartentür aus Edelstahl kann Einbrecher abschrecken und vom Eindringen auf die Grundstücksfläche abhalten.

Clever Schützen

Hundertprozentige Sicherheit und Einbruchschutz kann es natürlich nicht geben, egal welches Produkt eingesetzt wird oder welche Maßnahme ergriffen wird. Mit gezieltem Schutz der Schwachstellen an Häusern und Wohnungen kann aber auch mit geringem Aufwand viel erreicht werden und die benötigte Zeit, um in eine Wohnung einzudringen, verlängert werden.
Kann die Eindringzeit auch nur um wenige Minuten gesteigert werden, bietet dies oft ausreichend Schutz vor den meisten Einbrechern. Einbruchschutz muss nicht übermäßig teuer oder optisch unschön sein. Mit modernen Tür- und Fenstergittern aus Edelstahl kann die Optik einer Hausfassade oft sogar aufgewertet werden.

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Marius Wittig (Techniker)

Marius Wittig (Techniker)

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